Coaching, Mediation und Training im Rhein-Main-Gebiet
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Erfüllt Leben als „Handicaper“ – Coaching für „Handicaper“

Diese Idee zu diesem Blogbeitrag ist aus einer Diskussion bei einer Tasse Kaffee mit einer sehr guten Freundin entstanden. Sie erzählte mir von einer Kollegin mit Handicap. Nenne ich sie Hanna, Hanna hat Schwierigkeiten, ihr Handicap für sich zu akzeptieren, sie sei ängstlich und übervorsichtig. Hanna versteckt sich hinter ihrem Handicap, macht dieses immer wieder zum Thema. Das Handicap ist für alles Argumentationsgrundlage. Im Kollegenteam wird diese Problematik oftmals zur Hürde, zum Verständnisproblem und es entsteht Ärger bzw. Unverständnis.

Was bedeutet Coaching für Menschen mit Handicap?

Coaching ist eine Entwicklungsperspektive für jeden Menschen, der sich im beruflichen oder persönlichen Kontext weiterentwickeln möchte, respektive das Gefühl hat in bestimmten Situationen an seine Grenzen zu stoßen. Menschen mit Handicap haben weitere „Hürden“ zu nehmen; neben ihren körperlichen Einschränkungen, werden sie oftmals nicht wahrgenommen. Hier komme ich Ihnen zu Hilfe!

Ich bin Spastikerin und mit einer Hemiparese geboren!

Ich kenne die Problematik von:

  • Hänseleien
  • Umgang mit körperlichen Einschränkungen
  • für „dumm“ gehalten zu werden
  • verminderte Akzeptanz -Reduzieren auf die Handicap
  • Ängste vor dem Versagen
  • Sich selbst beweisen zu müssen und den KollegInnen
  • Mit meiner Handicap und einer guten beruflichen Ausbildung eine angemessenen Job zu finden.

Ich habe mich auf den Weg gemacht – neue Perspektiven zu entwickeln –  mir ein Handicapet -Coaching zu überlegen.

In diesem Coaching geht es darum positiv mit seinen Einschränkungen zu leben – im Beruf und privat ein glückliches Leben zu führen. 

Warum ist Coaching für „Menschen mit Handicap“ so von Bedeutung?

Ich habe als Mensch mit Handicap nicht nur einen Beruf, nein, ich habe zwei: Mein Beruf und mein Handicap. Beides muss im Alltag koordiniert und organisiert werden – Tagesabläufe planen, Krankengymnastik koordinieren, an Fitnesskursen teilnehmen etc.

Gedanken, wie… entstehen beim „Handicaper“ entstehen…

Kann ich die S-Bahn nehmen oder muss ich mit dem Auto fahren? Habe ich weite Wege zu laufen? Wie viel Last kann ich tragen? Wird mir Laptop, Wasserflasche und Frühstück zum Hindernis? Muss ich Treppen am Tagungsort bewältigen…??? Das sind nur einige Fragen, die uns Handicaper oft im Alltag beschäftigen.

Ich gehe offen mit meinem Handicap um, lebe damit sehr zufrieden, meine Einschränkungen habe ich akzeptiert und wenn nötig, fordere ich auch „fremde Menschen“ an, mir zu helfen, das war ein Prozess mit ähnlichen Themen wie unten. 

Gedanken… wie sie beim „Normalo“ enstehen… Erkennen Sie beide sich wieder?

Der „Normalo“ denkt:„Muss die immer mit ihrem Handicap im Vordergrund stehen? Warum hat sie ein Homeoffice und ich nicht? Warum hat sie einen Parkplatz und bekommt immer frei, wenn sie möchte?“ Immer diese Extrawurst!“

Der „Handicaper“ denkt:

„Kann die nicht Rücksicht nehmen? Ich brauche meine Ruhephasen um geistig wieder fit zu werden, ich muss zur Krankengymnastik, bin körperlich angestrengter, habe im Winter bei Glatteis einen weiten Weg, ohne schwer zu fallen, ist das kaum möglich, ich will meine Gesundheit und meine Arbeitskraft erhalten, reiner Schutz für einen Gehbehinderten. Warum macht der mir solch einen Stress?“

Mögliche Themen, die Sie bearbeiten, könnten sein…

  • Offen mit meiner Handicap leben
  • „Normalos“ einen Zugang zu meinem Handicap anbieten – Brücken bauen.
  • Ängste und Überforderungen zu erkennen und an mein Gegenüber zu kommunizieren. – Lernen Hilfe einzufordern.
  • Mit meinen Kräften haushalten zu lernen
  • Stärken meines Kompetenzbewusstseins als ArbeitnehmerIn
  • individuelle Entwicklungswege finden 
  • Selbstbewusst behindert zu leben!

Warum ist Coaching für ein (KollegInnen) – Team so von Bedeutung?

In einem Team kommt es oft zu Verständnisproblemen und  folgenden Fragen und Gedanken, die ein miteinander arbeiten und kommunizieren, sich verstehen erschweren. Folgende Gedanken können im Team zu Themen werden:

Mögliche Themen, die Sie im Team besprechen können…

  • Teamarbeit, wie ist das möglich?
  • Was muss ich als „Normalo“ beachten?
  • Darf ich meine Hilfe anbieten und wann?
  • Darf ich das Handicap ansprechen und nach den Alltagshürden fragen?
  • Wie gehe ich auf den Handicaper zu, ohne sie zu diskreditieren und ihn zu beleidigen?
  • Was können wir dem Handikapet zumuten?
  • Wann besteht Unter- oder Überforderung?

Ich bin der Meinung, dass in einem Team von Handicapern und nichtbehinderten (Arbeitnehmern) Menschen ein Raum des miteinander Verstehens und voneinander Lernens entstehen sollte.

Diesen Raum möchte ich Ihnen schenken – in einem Coaching.

Sie dürfen Ihre Ängste, Überforderungen, Umgangsformen wertschätzend im Team besprechen, sich verstehen lernen.

Lernen Sie ich vertrauen in einem Coaching, denn…“du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.“ aus: „Der kleine Prinz“, Antoine De Saint-Exupéry, 2005, 62. Auflage, Karl Rauch Verlag

Ich biete Einzelcoaching:

Das Einzelcoaching bietet Ihnen die Chance an Fragen, Themen und Grenzen, sehr direkt und tiefgehend zu arbeiten. Ein Einzelcoaching kann ein Setting von mehreren Stunden sein, Thema, Intensität und Fragestellungen bestimmen Sie als Coachee.

Über die Dauer Des Einzelcoachings entscheiden Sie als Coachee.

Gerne übernehme ich Hausbesuche, falls räumliche Distanzen oder persönliche Grenzen schwer zu überwinden sind.

Ich biete Teamcoaching

In einem Team von Handicapen und nichtbehinderten Kollegen kommt es oft zu Dissonanzen, das Zutrauen fehlt, gegenseitige Rücksicht und Überforderung mit der Situation im Alltag werden unter- oder überschätzt. Aussagen falsch aufgenommen und Ärger entsteht – auf beiden Seiten:

Gerne komme ich in Ihr Unternehmen und unterstütze Sie in Ihrem Teamprozess.